Mittwoch, 24. Februar 2016

Abschließende Gedanken

Es war noch nicht soweit
Lange Tage Längere Nächte Keine ruhige Sekunde Kein Atemzug
Den ich nicht mit denken zubrächte Alles Lug und Trug 
Jedes Wort von Ihr Gift in mir wie bittere Galle 
Ein brodelnder Sud Geifernd Wort und Stimme
Meiner noch immer so geliebten Andren mich schlug
Blitzen gleich in mir entlud verletzte mich zersetzt mich
Ätzend wie Säure in Herz und Seele sich grub und doch 
Verließ mich nie mein Mut loderndes Feuer innerer Glut
So schlimm es auch wurde wenn sie zerrte zog log betrog
Tödlichem Gift gleich in mein Innersten sich selbst ein wob
Ertrug ich doch Schmerz Fäulnis Trauer Wut denn Ich selbst
Mir auferlegt diese Last zu lernen was Schmerz sei der menschlich macht
In den Wind geschlagen jeden Rat  und eingeschleppt in mein eigen Nest
Die falsche Schlangenbrut äußerlich warm doch innerlich tot welche
Als aus mir bar jeden Schutzes das Kind ein bis dahin unnahbares Guts scheu hervorlugt 
Raubtier gleich seelische Krallen ähnlich Fangzähnen nur weich  hineingrub 
Um es zu leeren und zu nutzen wie eines Dämons gleich an seinem Opfer gütlich tut 
Doch nur versucht denn im Herzen ich stets Zweifel trug dessen erstarkender Ruf
 In mir  unbändig nach Wahrheit strebenden Willen nach Veränderung schuf 
Der erst einmal gereift in sichere Häfen mich trug mit Schwingen golden 
Dem Rat der Freunde so bitter  gleich schmerzhaft und doch weich
Der Wahrheit größter Lohn zugleich ihr bitter Preis
P